Lisa Batiashvili: „Für Barenboim verzichte ich gern auf meinen Urlaub“

Lisa Batiashvili spielt am Sonnabend beim Silvester-Konzert an der Staatsoper die erste Geige. Es gibt den doppelten Tschaikowsky. Ihr Kalender war eigentlich schon dicht für dieses Jahr, dann kam das Angebot von Daniel Barenboim (74). Silvesterkonzert, Staatsoper. „Die Anfragen von Daniel Barenboim kommen immer zuletzt herein …“, sagt Lisa Batiashvili (37) und lacht. Das Programm: Das Violinkonzert D-Dur op. 35 von Tschaikowsky und danach die Nussknacker-Suite. Erst klassisch von der Staatskapelle, dann jazzig von Star-Trompeter Till Brönner (45) und Band. „Diese Mischung finde ich sehr gut. Ich bin ein großer Jazz-Fan. Beides ist musikalisch auf höchstem Niveau.“ Sie hat zugesagt, aber eigentlich spielt sie nicht gern an Silvester. „Ich habe das bisher nur drei, vier mal gemacht. Ein bisschen schade ist, dass man so keine wirkliche Weihnachtspause mit Urlaub zum Durchatmen hat. Aber für dieses Konzert habe ich gern darauf verzichtet.“